LORD OF THE LOST – Judas

Das 7. Studioalbum von Lord of the Lost ist nun erschienen. Nach diversen Vorabsingles wie „Priest“ und „Gospel of Judas“ samt zugehörigen cineastischen Musikvideos ist es der Band gelungen, die zwei Seiten von „Judas“ auf ein Doopelalbum zu bannen (1.Albumteil „Damnation“, 2. Albumteil „Salvation“).

Hierbei ist Judas weniger ein Konzeptalbum, sondern eher die Figur für das lyrische, musikalische Grundgerüst. 
Musikalisch haben Lord of the Lost viele musikalische Neuerungen gewagt, ohne dabei die musikalischen Gene der Band zu verwässern.

Die Gitarren wurden schön tief gehalten (was durch die kreative Limitierung analoger Röhrenverstärker erzielt wurde) und mit dezenten Synths und sakralen, atmosphärischen Elementen kombiniert. Der Gesang von Chris Harms ist über alle Songs hinweg das baritone Verbindungselent und reicht von romantisch balladesken Momenten, bis hin zu intensieven Growls. 

So verschieden der Gesang, so abwechslungsreich sind auch die Songs auf Judas. Intensiv, verträumt, verstörend und hoffnungsvoll. Balladesk, Kraftvoll. Ein Album das nicht langweilig wird und beim hören erschlossen werden will. Chapeau.

Erhältlich ist das Album in verschiedenen Versionen mit z. B. Bonusmaterial im Shop der Band, oder auch als Stream bei z. B. Spotify: