Horrormärchen made by ENGELSSTAUB

Mater Mortis von ENGELSSTAUB, erweckt durch die Affinität zum Horrorgenre – seien es nun die vergangenen oder neuzeitlichen Perlen.

Wir schreiben das Jahr 2017. Die zwei Nordhessen Janusz Zaremba und Mark Hofmann machen sich auf, übernatürliche Begebenheiten in Wort und Ton festzuhalten, ganz in Tradition der Gebrüder Grimm, die in Kassel die Erzählungen einer gewissen Dorothea Viehmann aufzeichneten. Und dass auf Nordhessen Verlass ist, weiß auch die Historie, kämpften doch nordhessiche Söldner in Amerika unweit des Städtchens Sleepy Hollow.

Von einem jener (inzwischen kopflosen) Söldner erzählt man sich noch heute. Und so verschieden wie die Begebenheiten selbst ist auch das akustische Gewand der Begegnungen. Die Palette reicht von Darkwave über Gothic Rock hin zu New Retro Wave und einem Touch Industrial. Samples aus alten Filmen helfen, die Begebenheiten zu erzählen und das akustische Gewand abzurunden. Durch die rote Tür betritt man das Ewigreich und lernt seine illustren Bewohner kennen: den krummen Mann, Grimm’sche Wesen, einen unzufriedenen Vampir und Kinder, die zu (unzensierten) viktorianischen Reimen spielen. Auch Ghouls und Hexen treiben ihr Unwesen, nicht unweit eines Spukhauses.

Also, nicht die Tür öffnen, wenn es klopft!

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