Act der Woche: PORTASH

Es gibt Sie doch zum Glück immer mal wieder: Bands oder Musiker die man bisher nicht kannte und die zugleich mehr als positiv überraschen. So hat uns nun auch die Dresdner Bands PORTASH beglückt.

PORTASH haben nun Ihr zweites Album via Bandcam veröffentlicht.

PORTASH sind Stian Shiver und Dan Stard. Inoffizielles drittes Mitglied ist Rüdiger Illg, langjähriger Produzent und Gastmusiker der Band. Weitere Gastmusiker unterstützen PORTASH im Studio und auf der Bühne.

Die Geburtsstunde von PORTASH schlug Ende 2004, als die beiden Dresdner Musiker erstmals gemeinsam musikalisch aktiv wurden. Der Legende nach warfen sie einem fröhlichen Beatles-Song ein düsteres Elektro-Gewand über und fügten schwere Rock-Gitarren hinzu.

2007 veröffentlichten PORTASH ihr Debüt „Framed Lives“, das Kritiker und Fans gleichermaßen begeistert begrüßten. Nach einigen beachtenswerten Konzerten verschwand die Band aber in der Versenkung. Die 2012 angekündigte Veröffentlichung des zweiten PORTASH-Albums wurde abgesagt und die Aufnahmen aus persönlichen Gründen abgebrochen.

Erst 2015 fand sich die Band wieder zusammen und wagte den Versuch, das verflixte zweite Album diesmal fertigzustellen. Diesmal waren die Aufnahmen von Erfolg gekrönt und mündeten in 12 finalen Songs. „Es war ein intensiver und langer Prozess, aber wir haben es geschafft und sind nun extrem glücklich mit dem Endprodukt. Launching The Rockets ist ziemlich nah dran am perfekten Popalbum, so wie uns das vorschwebt.“ so Sänger und Songschreiber Stian Shiver. „Wir sind wahnsinnig gespannt, wie die Songs den Hörern gefallen und können es kaum erwarten, Allen das neue Material vorzuspielen.“ ergänzt Dan Stard – der Mann an den Tasten und ebenfalls verantwortlich fürs Songwriting.

Die Schublade “Melancholischer Electro-Pop” ist für Portash mittlerweile zu klein geworden. Sie ersetzen das klassische Electro-Pop-Instrumentarium Stück für Stück mit live eingespielten Drums, Bässen, Gitarren und sogar einer Violine. Das Ergebnis ist ein natürlicher, frischer Sound und abwechslungsreich arrangierte Popsongs – ein Hörerlebnis für Fans von in Melancholie getränkter Musik.

Bei den Texten halten sich PORTASH nicht mit Allerweltsweisheiten und Postersprüchen auf. Berührend, tiefgründig und rätselhaft wird das Leben in all seinen Facetten und seiner Sinnhaftigkeit beleuchtet. Unterm Strich steht ein düster glänzendes Popalbum mit Hooklines für Stadien und Songs für die Ewigkeit. Und einer dicken Portion Selbstbewusstsein. Dieser Raketenstart ist nur der Anfang.

Das neue Album könnt Ihr euch auf Bandcamp anhören und für nur 5,00 Euro in digitaler Form erwerben:

  1. PORTASH auf Bandcamp

Älters Material gibt’s bei Spotify zu hören. Enjoy the music.

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