Letzte Instanz – Morgenland – VÖ: 16.02.2018

Die Dresdner Band Letzte Instanz haben mit dem Album „Morgenland“ Ihre mittlerweile 13. Scheibe veröffentlicht. Ihrem musikalischen Kern sind Sie sich auch auf „Morgenland“ , zumindest gemessen an Ihren letzten Alben treu geblieben. Der Sound auf dem Album bewegt sich in einer Grauzone zwischen deutschsprachigen Rock, Folk und Pop, wobei letzteres Genre leider zu gezielt eingesetzt wird.  Das Debütalbum „Brachailromatik war noch ein fetter Wurf aus Folkrock und Gothic und eine gekonnte Verschmelzung dieser Genres. Auf „Morgenland“ finden Vergangenheitsromantiker nur noch marginale Verbindungen zu den Wurzeln der Band. Klar, der Gesang von Sänger Holly ist immer noch der bekannte, rauhe Anker der Band. Rundherum hat sich das Rad der Zeit weiterbewegt und radiokompatible Songs zum Vorschein gebracht.Nicht immer schlecht, jedoch zu glatt im Sound und oft zu balladenhaft. Leider nicht mehr als Mittelmaß. Brachialromantik war einmal. Ach was waren  Songs von damals wie „Schrei der Wale“ innovativ. Aus und vorbei. Dennoch ein paar Anspieltipps: „Morgenland“, Ikarus“ .

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.