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 | Festivalreview: Amphi Festival 2007 |
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Das Amphi-Festival ist mit angenehmen Wetter über die Bühne gegangen und auch die Besucherzahlen zeigen, dass ein reges Interesse von den Fans für dieses Festival besteht: Rund 9000 Besucher pro Festivaltag verweilten auf dem Gelände des Kölner Tanzbrunnens um zu feiern, zu tanzen oder auch einfach nur die Auftritte der anwesenden Bands zu geniesen.
Als Szenegrößen und Headliner konnte man Front 242 (Samstag)und Apoptygma Berzerk (Sonntag) gewinnen, die von vielen weiteren angesagten Bands im Festival Line-Up ergänzt worden sind. Das Line-Up am Samstag war mit OBSCENITY TRIAL, Diorama, Xotox, Eisbrecher, Imatem ( Peter Spilles von Pitchfork), Funker Vog, Unheilig und noch einigen andere Bands gut bestückt, wie Ihr am nachfolgenden Flyer sehen könnt.
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Die Auftritte auf der Mainstage im Freien waren insgesamt sehr angenehm, während die Auftritte in der kleinen Halle eher einer kleinen Tortur gleich kamen. Die Halle war für den Besucheransturm bei einigen Bands (Feinflug) einfach zu klein und die Hallenluft war daraufhin viel zu stickig. Das Line-Up am Sonntag wurde u.a. mit SALTATIO MORTIS, Heimaterde, Krypteria (reiner Metal, aber guter Performance), Mesh und Subway to Sally bestritten. Highlight war für Gothicfans an diesem Tag das wohl einmalige Konzert der Dreadful Shadows, die den angereisten Fans einen Wehmütigen Blick in die Vergangenheit zeigten und Hits wie "Enstagement" zum besten gaben. Headliner Apoptygma Berzerk konnten mit Ihrer sehr guten Live-Show die Massen am Abend trotz der knappen Spielzeit noch einmal mobilisieren.
Insgesamt war das Amphi ein erfolgreiches Festival, was auch die Besucherzahlen belegen. Natürlich kann das Amphi (noch) nicht mit anderen Festivals mithalten, was zum Großteil auch an der Location liegen dürfte, denn eine richtige Festivalatmosphäre ist trotz der Bemühungen der Veranstalter im Tanzbrunnen wohl nicht hinzubekommen. Eine Verlegung des Festivals währe hier für das Amphi sicher wünschenswert, allein um die Popularität des Festivals zu steigern und auch die Begleiterscheinungen für die Besucher im positiven Rahmen zu halten, wie z.B. Campingmöglichkeit direkt am Festival, längere Spielzeiten der Bands am Abend. Am Line-Up des Amphi war auf alle Fälle nichts auszusetzen.
Zu den Fotos vom Amphi 2007
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