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 | Live vom WGT 2005 |
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Zum ersten mal haben wir von Darkbeat.Net live vom WGT 2005 in Leipzig berichtet. Lest in den nachfolgenden Zeilen unsere einzelnen Tagesberichte.
Montag, 16.05.05: Die erste erfreuliche Aussicht des Tages: Das Wetter spielt mit! Für uns beginnt der Tag mit einem entspannten Bummel in der Leipziger Innenstadt, bevor es am späten Nachmittag zur Parkbühne geht. Dort erwarten uns "NFS" und "Qntal".Der Park rund um die Parkbühne wird von allerlei schwarzem Volk,als auch von Leipziger Familien mit Kindern bevölkert. Ein amüsanter Anblick.
Da wir "NFS" vorher bis auf ein paar Songs nicht kannten, sind wir während des Auftrittes überrascht worden: Fetziger, groovender Rock, der duch die markante und rauhe Stimme des Frontmannes richtig Spaß gemacht hatte.
Nach einer kurzen Umbaupause war es dann für "Qntal" soweit. Der ehemalige Wegbegleiter von Ernst Horn (Deine Lakaien) legte ztusammen mit Sängerin Syrah eine routinierte Show hin, die einen musikalischen Querschnitt des bisherigen schaffens darboten. Hauptbestandteil des Sets waren jedoch die neuen Songs Ihres aktuellen Albums "Ozymandias". Wer Qntal bisher noch nicht live gesehen hat, sollte sich die nächste Gelegenheit hierzu nicht entgehen lassen. Überwältigend ist die Stimme von Syrah.
Nach dem Qntal Auftritt ging es nochmal zum Agra-Geländer, wo schon Aufbruchstimmung herrschte.Höhepunkt für uns sollte der Auftritt von Welle Erdball am Abend sein. Also ging es weiter zur Moritzbastei. Dort spielten gerade Mona Mur, in einer schon ziemlich überfüllten Räumlichkeit. Nachdem uns dort die Luft zu dick wurde, schnappten wir erstamal in dem Café der Moritzbastei Luft. Das war allerdings ein Fehler: Mittlerweile hatte sich vor dem Konzertraum eine unendlich lange Schlange gebildet, da der Auftritt von Welle Erdball anstandt. Für uns war kein hineinkommen mehr, da die Security niemanden mehr in den Konzertraum hinein ließ.
Was nun? Notgedrungen entschieden wir uns spontan für Neuroticfish im WerkII. Mit seinem Electropop konnte er die anwesenden Besucher des Werk II in einen Bann ziehen, so das unsere Ausweichmöglichkeit eine gute Wahl darstellte.
Mit den anschliessenden Abschluss-Party´s in der Agra Halle 4.2 sowie in der Moritzbastei endete unser WGT 2005.
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Zurück |  | Besucher, Wolfenmond, NFS, Qntal, Angels & Agony und Neuroticfish |  | Weiter |
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Sonntag, 15.05.05: Der Wettergott hatte am heutigen Sonntag einsehen und brachte die Sonne zumindest teilweise nach Leipzig. Das lockte auch die schwarzen Schaaren ins Freie wie z.B. rund um die Moritzbastei. Allerelei fein herausgeputzte Damen und Herren bevölkerten den dortigen Mittelaltermarkt und genossenden Tag.
Ein ähnliches Bild herrschte auch auf dem Agra-Gelände. Der Mittelpunkt für die von uns besuchten Konzerte war dann auch später die Agra-Halle. Pünktlich um 17.20 Uhr traten die Hamburger Mono Inc. auf, die mit Ihren Dark Rock die leider nur wenigen Zuschauer absolut begeistern konnten. Live ist die Band eine absolute Empfehlung.
Danach folgten Eva.O, Scream Silence, Diary of Dreams und Voodoo Church. Besonders bei Diary of Dreams füllte sich die Halle beachtlich, und Adrian Hates bot eine gute, aber routinierte Show.
Für viele sollte an diesem Abend Umbra et Imago das Highlight sein.Besuchermässig war die Halle zum platzen voll. Überzeugen konnten Sie uns jedoch nicht. Viele wollten wahrscheinlich eh nur die Show wegen der Mädels sehen.
Für uns ging es in der kleinen Agra-Halle 4.2 mit Seize und Client weiter. Während Seize mit Ihren sehr technoid beinflussten Sound eher nervten, überraschten und die beiden Damen von Client. Mit Ihren kühlen, minimal Elektropop brachten Sie die Halle zum tanzen. Ein gelungenes Konzert, mit dem unser Abend endete.
Der Tagesbericht vom 16.05.05 geht leider erst am 19.05.05 online.
Nachfolgend die Foto-Impressionen vom Sonntag:
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Zurück |  | Diverse Besucher an der Moritzbastei und im Agra-Gelände. |  | Weiter |
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Zurück |  | Die von uns besuchten Konzerte: Mono Inc., Eva O., Diary of Dreams, Voodo Church, Umbra et Imago, Seize und Client |  | Weiter |
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Samstag, 14.05.05: Regen hat sich seit dem späten morgen über Leipzig ausgebreitet. Keine guten Vorraussetzungen für die Open Air Konzerte auf der Parkbühne. Dort spielen am Abend ASP, Mortiis,Das Ich und Zeraphine, die wir uns nicht entgehen lassen wollen.
Das Wetter macht uns jedoch einen Strich durch unsere Rechnung: Der Regen hat sich als Dauerregen entpuppt. Ein Meer an Regenschirmen verhindert die frei Sicht auf die Parkbühne. Der Sound aller Bands ist zwar Klasse, aber es macht natürlich nur halb so Viel Spaß wenn man nichts sieht. Unsere Fotos zeigen unseren Blick auf die Bühne, während DAS Ich Ihre Songs zum besten geben.
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Anders als auf der Parkbühne war am Abend die Situation in der Moritzbastei. Wegen des Dauerregens suchten die WGT Besucher die trockenen Orte des Geschehens auf. Für uns begann der Abend in der Moritzbastei mit "Dessert+Fortune", die mit Ihren Gothic-Rock zahlreiche Fans begeistern konnten. Gespannt waren wir danach auf "Mechanical Moth", die wegen Ihren neuen Longplayers "Torment" unser Interesse geweckt hatten. Erstaunt waren wir über das recht pupertäre Äussere der Band. Doch musikalisch wurden wir enttäuscht: "Mechanical Moth" boten leider einen absolut schlechten Sound, der durch die peinlichen Ansagen der Sängerin nicht besser wurde. Fazit: Eine gutes Album, schlechte Live-Performance.
Weiter ging es danch zur Agra-Halle: Hocico standen auf dem Programm. Bemittleidenswert waren auf dem Treffen-Zeltplatz die ganzen Camper: Bei Dauerregen keine wahre Freude.
Hocico boten in der schon fast übervollen Halle eine routinierte Show, mit einem Sänger der eine sehr gute Kondition zu Tage legte. Er rannte wie ein Derwish über die Bühne. Soundtechnisch war auch nix auszusetzen. Ein gelunger Auftritt. Leider ist es aber wie bei fast allen Electro-Auftritten: Visuell gab es nix zu sehen. Aber das musste hier auch nicht sein: Die Fans waren eh die ganze Zeit mit Tanzen beschäftigt.
Lest morgen füh wie der heutige Sonntag gelaufen ist. Soviel sei verraten: Die Sonne lässt sich wieder ab und zu blicken und es ist trocken!
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Zurück |  | Fans bei Hocico vor der Bühne und am tanzen in der Agra-Halle und diverse Besucher |  | Weiter |
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Freitag, 13.05.05: Nach mehreren Stunden Autobahn inkl. unzähliger Staus kommen wir leider erst gegen 21.30 auf dem Leipziger Agragelände an. Bei langsam hereinbrechender Dunkelheit stehen immer noch Schlangen vor den Kontainern der Bändchenausgabe.
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Auf dem Gelände des Agra-Messeparks ist das bunte (äh sorry, schwarze) Treiben schon im vollen Gange. Die Zeltplätze sind bis auf das letzte Quadratmeterchen Erde belegt, und in den Agra-Halle laufen schon die ersten Konzerte. Auch auf dem "schwarzen Markt" neben der Konzerthalle wird fleißig gekauft und verkauft.
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Zurück |  | Agra-Halle "schwarzer Markt" mit Warteschlange vor dem Damen-WC |  | Weiter |
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Zurück |  | Autogrammstunde mit Nik Page am Zillo-Stand und Besucher des "schwarzen Marktes" |  | Weiter |
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Nachdem wir uns einen ersten Überblick verschaft hatten, ging es mit den ersten Konzerten des Treffens für uns weiter.Zuvor gab es aber noch das Traditionelle Eröffnungsritual des WGT mit einer Feuertanz-Performance.
Den Anfang der Konzerte machten danach mit einer guten Stunde Verspätung wegen Computer-Problemen Apoptygma Berzerk.
Nachdem Sie uns wärend eines Weihnachts-Festivals in Berlin nicht überzeugt hatten, waren wir diesmal mehr als zufrieden. Der Auftritt war Soundtechnisch perfekt und auch die zuletzt stark eingesetzte E-Gitarre wurde zum Glück wieder ein wenig mehr in den Hintergrund versetzt. Der Auftritt wurde durch die gut aufgelegte Band unterstrichen,die während Ihres gut 60 Minütigen Konzertes (inkl. 3 Zugaben) die Fans bis in die letzte Ecke der Halle zum Tanzen brachten. Songtechnischer Höhepunkt war der neue Song " You and me" (So zumindest der Refrain) und die Coverversion des The Cure Klassikers "Strange day".
Nach der Umbaupause fogte das Mitternachtkonzert (allerdings erst um 01:00) mit "Die Krupps". Ihr 25 Jähriges Bestehen wurde zudem von der Band an diesem Abend ebenfalls gefeiert. Mit Ihren elektronisch harten Metal Sound begeisterten Sie die leider schon wieder etwas gelehrte Halle. Nachstehend die Impressionen der beiden Konzerte:
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