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 | Dracul - Mozartīs dunkles Imperium (21.02.06) |
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Dracul ist ein elektronisches Side-Projekt von Lutz Demmler und Mozart, den Frontmännern der Ausnahmeband Umbra et Imago. Hinter Dracul steckt ein eigenständiges - von Umbra et Imago völlig differenziertes Konzept, in das auch massgeblich Mozarts Erfahrungen als DJ und Clubbesitzer einflossen. Schon der Titelsong des 2003 veröffentlichten Albums Follow Me wurde zum Tanzflächenknaller. Nun steht im April 2006 das neueste Werk "Like an Animal" am Start. Was sich nun genau hinter Dracul verbirgt, erfahrt Ihr nun von Mozart himself!
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Hinter DRACUL steckt ein eigenständiges - von UMBRA ET IMAGO differenziertes Projekt, was unterscheidet DRACUL genau von Umbra et Imago?
Dracul entstand 1995. Damals lief eine einstweilige Verfügung durch das Label gegen Umbra et Imago. Wir hatten also eine Sperre und durften nicht weiterarbeiten. So entstand nach und nach die Idee zu Dracul. Später erhielten wir doch die Freigabe für Umbra et Imago, gründeten ein eigenes Label ... Der Unterschied zwischen Dracul und Umbra et Imago ist, das Dracul tanzbar ist, es ist Clubtauglich, wir können mehr experimentieren, arbeiten viel mit Elektro. Umbra et Imago hat einen roten Faden, wir sind Textfixierter, weniger Cluborientiert.
Wie kam es zur Gründung von DRACUL? Was war der Ausschlaggebende Punkt ein solches Projekt ins Leben zu rufen?
Naja wie gesagt durch die Zwangslage die `95 bei uns auftrat. Letztes Jahr hat es uns wieder gekribbelt. Wir hatten zwar nicht vor Live zu spielen, wagten es durch die „Goth o Mania“ Tour dann doch. Experimentierten auch viel mit Pyrotechnik, Jongleuren ... Eins ergab das andere.
Gibt es neben dir und Lutz Demmler einen festen Kern der sich zu DRACUL zählen lassen kann?
Der harte Kern liegt bei Lutz und mir. Das heisst wir bereiten das ganze vor, aber nicht am Stück, sondern auf das Jahr gesehen. Dazu gehören dann unter anderem auch Recherchen. Auf „Wähle die Freiheit“ zum Beispiel, findet man Samples aus dem Film „Clubwerk Orange“.
Der Titelsong des 2003 veröffentlichten Albums „Follow Me“ wurde zum Tanzflächenknaller. Hast du je mit diesem Erfolg für Dracul gerechnet?
Nö. Wir sind unverwöhnt. Wir haben damit nicht gerechnet. Ich fand, um auf das erste Album zu sprechen zu kommen, die Verfilmung zu Dracula recht geil. Der erste Film der die Erotik des vampiralen Themas hervorhebt, der Biss in den Hals z.B. Ich sehe in dem Film sehr viele Assoziationen zur Gothic Kultur. Vampir = Angst, wird als Bestie verfolgt. Die Gothic Kultur ist die einzigste Kultur die sich mit andauernden Fragen ausseinader setzen muss, ob wir z.B. dem Rechtsradikalismus, angehören. Keine andere Bewegung muss das. Als ich damals die Kulturruine gründen wollte, musste ich bei der Stadt vorsprechen und mich mit Sektenbeauftragten auseinandersetzen, bis man einsah das die Jugend von heute einen Platz brauch, indem sie ihre Kultur leben und feiern kann.
Das neue Album "Like an Animal" wird März 2oo6 veröffentlicht. Als Vorbote hierzu erschien nun 2oo5 die Single „Wähle die Freiheit“. Was genau dürfen die Fans auf dem neuen Album erwarten?
Die Single dient als Wegweiser zum Album. Sie erscheint auch als streng limitierte Ausgabe, handsigniert in einer Auflage von 1000. Sie wird auch nur über unsere Homepage zu erwerben sein. Die einzige Ausnahme ist der Vertrieb Infrarot, die sie noch zum Verkauf anbieten dürfen, allein weil die Nachfrage danach so groß ist. Daher gibt es bei der CD „Like an Animal“ zu den ersten 1000. Bestellungen auch die Single dazu.
Der Sound von „Like an Animal“ wirkt sehr belebend. Man wird gerade zu aufgefordert sich zu bewegen und sich der Musik hinzugeben, alles zu vergessen. Doch im Kontext zur Musik steht die Geschichte eines jeden Liedes wie z.B. bei Mörder. Wie lässt sich solch ein Gegensatz miteinander kombinieren?
Wichtig ist, wir wollen Tanzfächensongs aber keine doofen Texte. Daher ist beides bewusst gewählt.
Der Song „Vampirias Dream“ ist so finde ich das ruhigste Lied. Wie kommt es das Du dieses Lied mitten rein gelegt hast? Dient es sozusagen als „Ruhephase“?
Ja auch. Man soll sich die CD ja auch mal in Ruhe zu Hause anhören können. „Soulhounter“ ist auch ein eher ruhiges Stück.
Mit welchen Gefühlen blickst du auf die letzten Jahre DRACULS zurück?
Auf ein spaßiges Gefühl. Ich kann nur sagen das die Arbeit mit Dracul entspannter ist, als mit Umbra et Imago. Wir können vieles austesten, haben keinen Druck.
Wie sehen die weiteren Pläne der nächsten Monate für DRACUL aus?
Es ist uns wichtig das Dracul im Club läuft. Wir haben ja weniger die Möglichkeit im Radio oder in Clips gespielt zu werden. Unser Highlight wird das Wave Gotik Treffen sein, bis dahin können wir ein bisschen abschalten und für UMBRA ET IMAGO vorbereiten. Die DVD Schneidearbeiten (Release am 07. April 2006) sind noch nicht ganz fertig, es ist viel Arbeit, das wird oft unterschätzt. Umbra et Imago hat Priorität. Ich find es auch unfair den anderen Musikern gegenüber, nur weil’s gut läuft Dracul vorzuziehen. Es ist ein Sideprojekt.
Darf man sich im Rhein Main Gebiet auf ein Stelldichein mit DRACUL freuen?
Ich würde sehr gerne auch im Rhein Main Gebiet auftreten. Aber wir sind immer auf örtliche Gegebenheiten angewiesen. Relevant für uns ist da z.B. die Batschkapp Frankfurt. Wir hoffen daher das wir nächstes Jahr mit UMBRA ET IMAGO dort spielen können.
Hast du noch ein obligatorisches Schlusswort an die Leser und eure Fans?
Ich möchte „Danke“ an unserer Fans sagen. Vielen lieben Dank für 15 Jahre, ohne euch wäre das ganze nicht möglich.
Mario für Darkbeat.Net
Bandpage: www.dracul-music.de
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