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 | Head-Less (01.08.05) |
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...heißt die Band aus der Lausitz, die sich zum Ziel gesetzt hat, ihre ganz eigene Version von elektronischer Popmusik zu produzieren. Ihre erste offizielle Debut E.P "Ship of agony" steht ab dem 22.08.05 in den Startlöchern, um die elektronische Szene ein wenig aufzumischen. In unserer Rubrik "10 Fragen an..." erfahrt Ihr alles wichtige zum Start der E.P.
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Seit wann gibt es euch und wie habt Ihr euren Weg zur Musik gefunden?
head-less gibt es in dieser Besetzung seit Anfang 2001. Davor bestand die Band bereits mit einem anderen Sänger und wechselnden Keyboardern seit Ende der 90er. Der Drang selbst Musik zu machen ist eigentlich wie bei so vielen anderen Bands in dieser Szene. Wir sind mit Depeche Mode, Camouflage, Front 242 und anderen Helden der elektronischen Musik aufgewachsen und diese haben die Faszination für elektronische Musik in uns geweckt. Danach kamen weitere Bands die in der Szene erfolgreich wurden und irgendwann kauft man sich etwas Equipment und startet ebenfalls die ersten Versuche. Die Versuche wurden mit der Zeit immer ausgereifter, dann kamen die ersten Konzerte, die erste Demo CD, die ersten Erfolgserlebnisse und natürlich auch Rückschläge und jetzt sind wir hier ;-).
Eure aktuelle E.P. ist die erste offizielle Veröffentlichung bei eurem Label Dark-Wings. Ist es schwierig gewesen ein Label für eure Musik zu begeistern?
Das stimmt, wir haben zwar mit der „friendship e.p.“ ( 2000 ) und der CD „transponder“ ( 2002 ) zwar schon zwei CDs in Eigenproduktion in Zusammenabreit mit dem Label Firecracker veröffentlicht aber „ship of agony“ ist unsere erste „richtige“ Veröffentlichung mit einem professionellen Vertrieb. Wir haben einfach unsere letzte Demo CD an einige Labels geschickt und DARK WINGS haben sich dann letztes Jahr im Herbst bei uns gemeldet. Wir sind uns dann relativ schnell einig geworden und sehr froh über diese Zusammenarbeit. Es ist heutzutage wirklich sehr schwer geworden überhaupt noch einen Deal bei einem Label zu bekommen.
Produziert habt Ihr das Album mit Kolja Trelle, der zurzeit mit seinem Projekt Soman in aller Munde ist. Wie ist es zu der Zusammenarbeit gekommen?
Wir kennen Kolja schon seit Anfang 1999 als er rein als Produzent tätig war. Wir haben damals einen Song für einen Sampler bei ihm im Studio produziert. Ebenfalls hat er unsere CD „transponder“ gemastert. Da wir auch relativ aus der gleichen Gegend kommen bzw. wohnen sah man sich immer auf diversen Events oder ich habe auch manchmal im gleichen Club wie er aufgelegt ( Bunker/ Dresden). Als wir 2003/2004 anfingen mit den ersten Aufnahmen für „ship of agony“, begann es bei Kolja mit Soman richtig zu zünden. Danach wurde er ja Livekeyboarder bei VNV Nation und ging mit ihnen auf Tour. Das schränkt natürlich seine Tätigkeit als Produzent etwas ein aber wir werden auch weiterhin mit ihm zusammen arbeiten.
Kolja Trelle kommt ja eher aus dem Industrial-Bereich. Inwieweit seit Ihr von dem Genre beeinflusst worden?
Das spielt eigentlich keine große Rolle und Kolja drückt uns auch nicht seinen Stil auf. Er fungiert bei den Aufnahmen mehr als Techniker da wir mit den fertigen Songs bereits zu ihm kommen. Er sorgt dann für ein sauberes Mixing bzw. Produktion, korrigiert Sachen die ihm auffallen und meistens wird auch mal noch eine Bassdrum ausgetauscht oder am Sounddesign etwas geändert. Er ist aber optimal für diesen Posten da er selbst DJ und Musiker ist und dadurch sehr nah an de Szene dran ist und somit sehr gut weiß, wie ein Song in den Clubs funktioniert. Da ich auch als DJ auflege, höre ich mal eher was aus der Industrialecke oder was man damit heutzutage bezeichnet. TBM funktioniert aber vorrangig im Club aber wir wollen Songs produzieren mit einer gewissen Eingängigkeit. Natürlich spielen wir aber auch mit dem ein oder anderen härteren oder verzerrten Sound herum und bauen Elemente der TBM in unsere Songs mit ein wenn es passt. Wir lassne einfach verschiedene Einflüsse zu. Abgesehen davon, sollte man vielleicht mal unseren Remix von „ship of agony“ antesten den wir für den VIP Nation Sampler „State of the Heart“ angefertigt haben – unser Beitrag zur TBM Bewegung ;-)
Auf der E.P. sind u.a. Remixe von Assemblage 23 und Colony 5 vorhanden. Seit Ihr an die Bands herangetreten oder sind diese auf euch zugekommen?
Im meisten Falle sind wir an die Bands herangetreten. Tom Shear von Assemblage 23 habe ich über das Internet kontaktiert und den Rest erledigte die Luftpost. Die Jungs von Colony 5 kannte ich bereits da ich zwei Konzerte für sie in Görlitz mitorganisiert hatte ( www.heavens-in-motion.de ) und es ihnen bei uns sehr gut gefallen hat – sozusagen als eine Art „Dankeschön“. Für Rector Scanner hatten wir bereits früher schon einen Remix angefertigt so das jetzt Agros „Revanche“ kam. Cephalgy und Accessory, die ebenfalls hervorragende Arbeit geleistet haben, habe ich ebenfalls kontaktiert obwohl man sich auch schon vorher ein wenig kannte.
Die eben genannten Bands sind in der Szene ziemlich populär. Wie steht Ihr in diesem Zusammenhang zum Musikbusiness, bzw. wie wichtig ist Erfolg für euch als Band?
Erfolg ist insofern wichtig, dass man natürlich für seine Arbeit Bestätigung bekommt und sich auch einer größeren Anzahl Leute mitteilen kann. Es ist einfach ein tolles Gefühl wenn bei Konzerten die Leute mitfeiern und dadurch eine gewisse Atmosphäre schafft. Natürlich ist es auch wichtig, dass man ein paar CDs verkauft, obwohl man ja heutzutage leider fast ein schlechtes Gewissen haben muss oder belächelt wird wenn man für seine musikalische Arbeit entlohnt werden will. Es geht einfach nur darum, dass wenigstens die Kosten für das Studio, Grafiker etc. einigermaßen wieder hereinkommen um so eine Grundlage für weitere Produktionen zu schaffen. Erfolg ist somit bis zu einem gewissen Grad wichtig für uns…die Zeit um „Szenestars“ zu sein haben wir eh nicht ;-)
Wird die E.P. von euch auch Live promotet?
Natürlich, Konzerte sind eh ein wichtiger Bestandteil von head-less und wir haben immer sehr viel Spaß beim performen. Aktuell haben wir gerade im Sommer ein paar Festival und Clubgigs gespielt u.a. zusammen mit Camouflage, mesh und Project Pitchfork. Im Herbst werden wir ein paar Konzerte als Support für eine deutsche Electropopband sowie diverse Einzelgigs spielen. Einfach mal auf unserer Website für genaue Daten nach schauen J.
Mit welcher Band würdet Ihr gerne mal auf Tour gehen und ggf. musikalisch mal zusammenarbeiten? Remixe mal ausgenommen.
Wir hatten das Glück schon mit einigen unserer „Helden“ auf einer Bühne zu stehen. „Fehlen“ würde uns noch ein Auftritt mit VNV Nation oder And One…ich würde ja gern mit Front 242 touren ;-) Naja, man soll ja realistisch bleiben aber manchmal werden Träume wahr und manche Sachen wären vor Jahren noch undenkbar gewesen. Es wäre auch mal interessant einen Track mit Covenant zusammen zu produzieren oder mal Ronan Haris als Gastsänger oder Steve Naghavi…Mark Hockings wäre auch eine gut Wahl – am besten alle drei zusammen und wir kochen den Kaffe im Studio ;-)
Wo liegen eure musikalischen Vorbilder?
Hmm, wir haben musikalische Favoriten die jeder von uns gern hört aber diese haben keinen direkten Einfluss auf uns. Eher indirekt…wenn dann mal eine Bassline wie von VNV Nation oder Sound nach Covenant klingt, ist das natürlich in keinster Weise beabsichtigt ;-).
Wie sehen eure weiteren Pläne mit Head-Less aus?
Auf alle Fälle eine neue CD aufnehmen an deren Vorproduktion wir gerade arbeiten und natürlich verstärkt Konzerte spielen. Alles weiter werden wir sehen.
CD-Review von "Ship of agony"
Bandpage: www.head-less.de
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10 Fragen an.... In Extremo (15.09.05)
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