Die Untoten haben sich mit ihren letzten beiden Alben Grabsteinland I + II nicht nur bei der Gothic- und Dark-Wave-Gemeinde einen sehr guten Namen erspielt, sondern konnten auch szeneübergreifend punkten.
Mit ihrem aktuellen Langspieler Grabsteinland III schliesst sich nun die begonnene Geschichte der vorherigen Alben und glänzt einmal mehr mit melancholischen Kompositionen, die nicht zuletzt aufgrund des Gesangs von Greta Csatós Gänsehaut-Atmosphäre versprechen und unter die Haut gehen.
Produktionstechnisch konnten sich die Berliner nochmals steigern, so dass das Album sehr ausgereift klingt. Besonders betörend sind übrigens die Chansonmäßigen Stücke wie z.B. "Vollmondengel".
Mit den 16 Songs auf dem Album ist den Untoten wiedermal mehr als nur ein Achtungserfolg gelungen, der zudem auch wieder grafisch perfekt im Booklet umgesetzt worden ist.