Beginnend mit einem sphärischen Intro starten Gottesfinsternis Ihre Reise durch dreizehn gruftige Songs, die alte Zeiten an "Misantrophe" oder "Calva Y Nada" wach werden lassen und einen eigenen morbiden Charme ausstrahlen.
Das Album "Angstschrei" stellt sich der philosophischen Frage, ob ein Gott existiert mit nachdenklichen, kompromisslosen Texten. Das Duo spielt in diesem Zusammenhang mit der musikalischen Verpackung, die gekonnt auf die Inhalte der einzelnen Tracks zugeschnitten ist.
Das musikalische Können des Duo´s wird besonders bei dem Song "Erzengel Luzifer" zur Schau gestellt, der mit dem Sprechgesang und dem im Hintergrund spielenden Piano, neben dem Schlußtrack "Wir sind die Kinder" unser Favorit auf dem Album ist. Bedingt Tanzbar, ist "Angstschrei" ein leuchtender Stern unter den Herbstveröffentlichungen. Electronic Dark Wave in Bestform!