Beschreiten die Österreicher auf "Als die Liebe starb" neue musikalische Wege, drehen sich die Lyriks nach wie vor um eines: Um Liebe, Trauer und Hoffnung. Das Konzeptalbum über eine gescheiterte Beziehung ist zugleich das persönlichste Album von Thomas Rainer, der hier seine eigene, gescheiterte Beziehung vertont. Wie in einer Beziehung eben auch, geht's hier mal heftiger ("Aus den Ruinen", "Im Tod vereint"), mal gemächlicher ("Have I ever?", "Letting go") zur Sache. Vier deutsch- und sechs englischsprachige Songs finden sich auf "Als die Liebe starb".Mit "Aus den Ruinen" erschufen L´ame Immortelle meines Erachtens nicht nur ihren stärksten undbeeindruckendsten Song, sondern allen voran auch ihre gitarrenstärkste Nummer. Musikalisch und textlich voll den Ton getroffen, kommt die dramatische Steigerung schnell auf den Punkt, man fühlt sich sogar persönlich integriert. Die Wechsel zwischen Sonja´s sehnsuchtsvollen, traurigen und Thomas aggressiven, bösen Gesangspassagen wurden perfekt getätigt. Es ist besonders der messerscharfe Kontrast aus dem gefühlvoll balladesken Feeling und dem schnell - aggressiven Wutgesang, der die Genialität dieser Band unterstreicht. Hier kommt die volle Härte zumVorschein - sowohl musikalisch als auch lyrisch. "Als die Liebe starb" ist sowohl akustisch als auch optisch ein Leckerbissen! Star-Produzent
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