Während die MCD "Durch Nacht und Flut" die musikalische Verbindung zwischen dem letzten Album " Fassade" darstellt , trifftet "Echos" von diesem Album schon recht weit ab. Allein durch die sehr ruhigen und klassisch arrangierten Songs fühlt man sich zu den Anfängen von Lacrimosa zurückversetzt.Lacrimosa haben bedingt durch die klassischen Elemente ein sehr bombastisches Album vorgelegt, daß jedoch einige Fans verschrecken wird. Das Album beginnt mit der über 12 Minuten langen Overture "Kyrie", ein orchestrales Werk mit Chor-Gesang, Das Ende von "Echos" erfolgt wiederum mit dem Requiem "Die Schreie sind verstummt". Dazwischen befinden sich noch 6 Songs, aufgeteilt in drei "Themen" mit je zwei Titeln: Die tragische, energievolle "Suche" mit "Ein Hauch von Menschlichkeit" und "Durch Nacht und Flut"; die berührende, todtraurige "Hingabe" mit "Sacrifice" und "Eine Nacht in Ewigkeit"; und der "etwas andere" "Bittruf" mit "Apart", wo Anni Nurmi den Hauptteil des Gesangs übernimmt, und "Malina", die vielleicht das kompositorische Highlight des Albums ist. Ein Interessantes Album, mit dem sich der Hörer intensiv befassen muss. Nix zum nebenbei hören !
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